MultiBase GmbH - Business Intelligence Erfahrungsbericht – Schunk Ingenieurkeramik

Neues Management Informationssystem

Effiziente Produktionsteuerung für Schunk Ingenieurkeramik

Die Schunk Ingenieurkeramik GmbH, deutsche Tochter der weltweit aktiven Schunk Gruppe, befasst sich überwiegend mit der Herstellung von hochtemperaturbeständigen Bauteilen für den Anlagen- und Ofenbau sowie verschleißfesten und chemisch beständigen Komponenten für die Dichtungs- und Pumpentechnik. Schunk Ingenieurkeramik zählt zu den Erfolgsträgern des Technologiekonzerns, der seinen Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum in den Bereichen Werkstofftechnologie und Systemtechnik offeriert. Das Unternehmen beauftragte MultiBase mit der Implementierung eines Management-Informationssystem zur aktiveren Steuerung seiner Produktionsprozesse.

Von SAP ERP zum Management-Informationssystem für die Produktion


Kunde: Schunk Ingenieurkeramik GmbH

Projekt: Implementierung eines Management-Informationssystems (MIS) zur effizienteren Steuerung der Produktion

Lösung: MIS von MultiBase

Technologie:Microsoft SQL Technologie, .NET und Web-Services, MultiBase Pattern Studio

Die Schunk Ingenieurkeramik GmbH arbeitet seit etlichen Jahren mit der ERP-Unternehmensplanungs-Software von SAP, welche umfangreiche und sehr detaillierte Auswertungen bereitstellt. Einen schnellen und aktuellen Überblick zu gewinnen, fällt jedoch aufgrund der Vielfalt von Konfigurations und Auswahlmöglichkeiten nicht unbedingt leicht. Gefragt war ein effizienterer Ansatz, um Reports und Analysen richtig einzuschätzen und schnell fundierte Entscheidungen zu treffen. Joachim Heym, Geschäftsführer Schunk Ingenieurkeramik, erklärt: „Das vorhandene System wurde unseren Anforderungen bezüglich betriebsübergreifender Problemanalysen nicht gerecht. Deshalb entschieden wir uns für das Aufsetzen eines MIS, das für das Management relevante Datenbankinhalte komprimiert aufbereitet.“ Insbesondere die Kennzahlen standen auf dem Prüfstand. Neben vorhandenen Finanzkennzahlen sollten zusätzliche für die Produktion entwickelt werden. Das Ziel: aussagekräftige und standardisierte Berichte aus der Produktion für mehr Transparenz und eine aktivere Steuerung der Fertigung.

Erfahrener Partner für komplexe IT-Prozesse

Indirekte Beheizung bei Schunk Ingenieurkeramik

Schunk Ingenieurkeramik wählte mit MultiBase einen erfahrenen Partner, dessen Lösungsvorschläge dem ehrgeizigen Zeitplan des Unternehmens entgegenkamen. Für die Business-Intelligence-Spezialisten sprach deren umfassendes Know-how, wenn es um die Konzeption und Implementierung komplexer Management-Informationssysteme geht. Joachim Heym stellt fest:„MultiBase hat uns binnen kürzester Zeit durch Kompetenz, Professionalität und Engagement überzeugt. Wir fühlten uns zu jedem Zeitpunkt in den besten Händen, da MultiBase unseren besonderen Anforderungen in allen Phasen des Projekts gerecht geworden ist.“

 

Schunk Ingenieurkeramik setzt auf Microsoft Technologie und MultiBase

Das neue, web-basierte Management-Informationssystem von MultiBase verwendet Microsoft SQL Technologie. Eingesetzt werden MS SQL Server, SQL Server Reporting Services, SQL Server Analysis Services, SQL Server Integration Services sowie MS .NET und Web Services. Zudem wird die Eigenentwicklung MultiBase Pattern Studio verwendet, eine Spezial-Software zur kennzahlenbasierten grafischen Darstellung aktueller Geschäftsprozessen inklusive Ist-, Soll und Trend-Werten.

Große Datenmengen kanalisieren und komprimieren

Bei Schunk wünschte man sich eine aggregierte Sicht auf Finanzen und Produktion, die alle wesentlichen Prozesse anhand von Kennzahlen aussagekräftig darstellt und so eine aktivere Steuerung ermöglicht.

Joachim Heym, Geschäftsführer Schunk Ingenieurkeramik

Joachim Heym erklärt: „Wir wollten per Knopfdruck Zugriff auf geschäftsentscheidende Fakten erhalten, und das erforderte klar definierte Kennzahlen. Die vernünftige Verteilung der Kompaktinformationen war ein weiterer Punkt auf unserer Wunschliste. Als Geschäftsführer brauche ich die Hauptkennzahlen, Kollegen aus einzelnen Geschäftsbereichen benötigen nur die für sie relevanten Zahlen.“ MultiBase stand vor der Herausforderung, extreme Informationsmengen sinnvoll zu kanalisieren. Bei Schunk Ingenieurkeramik wird jeder ausgeführte Arbeitsschritt mit einem Barcode an- und abgemeldet. Das neue MIS sollte die betriebswirtschaftlich sinnvolle Essenz herausziehen, ohne dass Mehrarbeit anfiel. Feliks Golenko, Geschäftsführer von MultiBase, weiß: „Bei einem derartigen Datenvolumen ist es wichtig, die Anzahl der Kennzahlen so klein wie möglich zu halten. Doch weniger Kennzahlen bedeuten komplexere Definitionen für jede einzelne Zahl. Bei Schunk wurde ein effizientes Ampelsystem aufgesetzt, das tagesaktuell aussagekräftige Zahlen zur Produktionssteuerung bereitstellt.“

Clevere Kennzahlen für transparente Prozesssteuerung

Man prüfte zunächst in gemeinsamen Workshops die relevanten Geschäftsprozesse, identifizierte Verantwortliche für das Prozess-Monitoring und konzipierte dann ein konsistentes Kennzahlensystem, das auch fertigungsspezifische Besonderheiten des Unternehmens abbildet. Heute greift Schunk auf Produktionskennzahlen wie OPE, Materialverbrauch, Ausschuss/Nacharbeit, interne und externe Liefertreue und Kapazitätsangaben zu. Das neue MIS speichert die Daten aus den operativen IT-Systemen in einem Data Cube, über den auf alle Berichte und Dashboards zugegriffen werden kann. Die Daten werden über ETL-Routinen in den Cube geladen. Der ETL-Prozess ermöglicht die Zusammenführung von Daten auch aus unterschiedlich strukturierten Quellen in einer Zieldatenbank. Das MIS wurde innerhalb von sechs Monaten aufgesetzt und ist seit März 2010 im Einsatz. Die MultiBase-Lösung wird heute von rund 15 Anwendern zur täglichen Steuerung der Produktionsprozesse genutzt.

Ziel erreicht: Mehr Transparenz für leistungsfähigere Produktion

Joachim Heym zieht ein positives Fazit: „Wir profitieren von der neuen Transparenz in der Produktion. Was früher nur im Nachgang ersichtlich war, erkennen wir bereits in vorgeschalteten Prozessschritten, beispielsweise Lieferengpässe, die wir so rechtzeitig in den Griff bekommen.“ Feliks Golenko erklärt:„Qualitätsverantwortliche sehen heute schnell, bei welcher Fertigungslinie in welcher Schicht der Materialverbrauch steigt und können umgehend Ursachenforschung betreiben. Ein Beispiel: Ist die interne Liefertreue nicht mehr gewährleistet, lässt sich heute umgehend feststellen, ob es sich um einen Einzelfall oder einen systematischen Fehler handelt, oder ob dieses Problem eventuell bei einer bestimmten Auftragsgröße auftritt.“ Für Schunk Ingenieurkeramik ein deutlicher Wettbewerbsvorteil, wie Joachim Heym bemerkt: „Kürzere Lieferzeiten und kleinere Stückzahlen bestimmen auch in unserem Industriezweig über zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Der transparente Blick auf die Fertigung hilft uns, Just-in-Time zu agieren. Kapazitäten werden frühzeitig ausgemacht, unsere Kunden profitieren durch attraktivere Angebotsgestaltung.“ Bei Schunk Ingenieurkeramik arbeitet man zunehmend routiniert mit der MultiBase-Lösung und sammelt Erfahrungen. Eine Ausweitung des IT-Konzepts für den Vertrieb ist bereits angedacht, da die Geschäftsführung schon Analysepotenziale ausgemacht hat.

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